Vom Mythos „Mensch als Marke“

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Immer mehr Webdienste möchten uns vermitteln, dass man durch die Nutzung ihrer Dienste zur Marke im Internet werden kann. Noch lange bevor an diese Seiten überhaupt gedacht wurde, habe ich ein Buch von Prof. Dr. Dieter Herbst gelesen “ Der Mensch als Marke „. Hier wurde schön beschrieben, wie zahlreiche Stars und Sternchen zu Marken wurden … ohne das Internet.

Heute haben wir Dienste am Online-Markt, die ihren Mitgliedern falsche Versprechungen machen. „Komm zu uns und Dein Name wird zur Marke im Internet“.

Ich halte mal fest:

Eine Marke ist immer eine Marke. Online oder Offline, vor und nach dem Tod

Eine Webseite macht niemanden zu einer Marke. Eine Webseite kann vielleicht dabei helfen eine bestehende Marke noch stärker werden zu lassen.

2 Gedanken zu „Vom Mythos „Mensch als Marke“

  1. Genau! Gut gesprochen, Häuptling!

    Das Internet ist ein Werkzeug. Web 2.0 ist ein Werkzeug. Flyer, Anzeigen, Artikel in Fachmagazinen: Werkzeuge.

    Werkzeuge machen keine Marken. Sie unterstützen dabei einen Mensch, der schon eine Marke ist, noch präsenter zu machen. Mehr nicht. Weniger auch nicht.

    Aber es ist wie im Handwerk. Ein Werkzeug muss man auch bedienen können. Da steckt der Kunde dann wieder schnell in einem Dilemma. Dafür braucht man: Zeit, Geist und Durchhaltevermögen.

  2. Vielen Dank Michael,

    hoffen wir mal, dass künftig das noch mehr so sehen wie Du und nicht auf das BlaBla einiger Betreiber reinfallen.

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