re:publica 2009 – ohne mich!

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re:publica 2008Als ich gestern Nacht auf dem Weg nach Hause war, stand für mich schon fest, dass ich im kommenden Jahr sicher nicht auf die re:publica gehen werde. Warum? Nein, es ist nicht die Location und es liegt nicht an Berlin. Es liegt auch nicht an zahlreichen netten Gesprächen die man im Innenhof oder an den Stehtischen im Erdgeschoss hat. Für mich ist einfach ein gewisser Grad an Sättigung erreicht wenn es um den Terminus Blogger geht.

Bevor ich mich hier nun weiter auslasse, möchte ich gerne eines vorausschicken: Ich blogge hier zum Spaß !!!

Mir persönlich ist jegliche Diskussion in Sachen „Umsätze mit meinem Blog“ oder „Sind Blogger die besseren Journalisten“ etc zuviel geworden. Wenn man überlegt aus welchem Grund und zu welchem Zweck das Blog ins Leben gerufen wurde, sind wir heute doch ein ganz schönes Stück vom Weg abgekommen.

P.S. Gefreut hat es mich auf jeden Fall mal ein paar Worte mit Nicole, Marko und Nele, Dennis, Dania und vielen wechseln zu können

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6 Gedanken zu „re:publica 2009 – ohne mich!

  1. Dieses Gerede kann in der Tat wirklich nervtötend sein. Warum auch immer gleich davon ausgegangen werden muss, alle Blogger wollen Profi- und/oder Qualitätsjournalisten den Gar aus machen, weiß man an entsprechender Front wahrscheinlich auch nicht so recht.
    Ich für meinen Teil halte es genau so wie du. Ich blogge zum Spaß und will nur mal eben das ein oder andere los werden. Das da mal Themen behandelt werden die auch gerade durch sämtliche andere Medien gehen kann schon mal vorkommen.

    -Schöner neuer Header!-

  2. nunja, bist ja auch wirklich auf jeder veranstaltung, da tritt so ne „sättigung“ natürlich etwas schneller ein. 😉

    ansonsten gebe ich dir recht: mich nervt es auch etwas, dass man auf einer metaebene zu viel diskutiert. blogs sind ein super medium um schnell informationen zu veröffentlichen, diskutieren und zu vernetzen. mir ist es nicht so wichtig, ob blogs irgendwann print ablösen werden, oder ob und wie man blogs monetarisieren kann, etc pp…

    lassen wir uns doch einfach von der zukunft überraschen… 😉

  3. Na ich denke um Deine Frequenz zu erreichen muss ich noch ein paar Schippen drauflegen 🙂

    Genau, lassen wir uns doch einfach überraschen und versuchen nicht ständig die Zukunft selbst zu gestalten 🙂

  4. weißt schon, was ich meine: in die zukunft zu denken ist ja ok. aber gerade deine beispiele sind ja beispiele für das gegenteil. ob blogger die besseren journalisten sind oder nicht – who cares? solange die infos gut sind und mich als leser weiterbringen finde ich es gut… 😉

  5. I care. Zum Beispiel.
    Mein Traumberuf ist der des Journalisten. Ich bin blogger. Und bald auch podcaster.
    Ich bin fest davon überzeugt, wage gar zu sagen, dass ich weiß, dass es niemals dazu kommen wird, dass Blogs in der Form, in der wir sie heute kennen, den Qualitätsjournalismus ablösen/ersetzen werden. Podcasts haben da schon eher die Chance, aber wer sagt, dass ausgebildete Profijournalisten nicht podcasten dürfen.

    Ich denke, dass immer noch zu „flach“ gedacht wird. Journalisten können doch bloggen wenn sie wollen und meinen dadurch mehr Leser zu bekommen. Blogger können doch veröffentlichen was sie wollen, ohne beschuldigt zu werden den ernsthaften Journalismus zu gefährden.

    Ein Beispiel, welches ich ganz passend finde, ist das Projekt Deutschlandreise (mal nach googlen, will hier nichts verlinken!). Professionell gestaltete und recherchierte Beiträge in Form eines Blogs und Podcasts. Fragt sich: wo liegt das Problem?!

    (Meiden)Menschen dieser Welt: Warum darf einer nicht das machen, was der andere auch macht?

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