re:publica 11 – Ein Bericht von jemandem der NICHT dabei war

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Ich habe lange mit mir gekämpft ob ich in diesem Jahr nach Berlin fahre. Montags und Dienstags waren wir mit Spread.ly ja bereits in Wiesbaden auf dem Online-Handelskongress und mit einem Besuch der re:publica wäre ich die ganze Woche „out-of-office“ gewesen. Es mussten also schon gute Gründe her für eine diesjährige Teilnahme an der re:publica 11.

Auch in den Wochen und Monaten zuvor waren die Vorzeichen nicht wirklich gut. Mein Vortragsthema wurde abgelehnt und auf unsere Anfrage nach Sponsoringmöglichkeiten erhielten wir wie in den Jahren zuvor keine Antwort. Kurz um … 2011 blieben wir der re:publica mal fern und schauten von daheim auf das was sich in Berlin abspielte.

Am Wochenende hatte ich Zeit mir die zahlreichen Berichte zum Event durchzulesen. Der Tenor war relativ einheitlich. Die re:publica hat ihren Charme verloren. Wer bereits mal dabei war und nicht gerade um die Ecke wohnt wird sich in Zukunft wohl überlegen ob er künftig 3 Tage Berlin unter „Gleichgesinnten“ einplanen wird.

Am Rande der Nachberichterstattung zur re:publica, habe ich auch von der Gründung von „Digitale Gesellschaft e.V.“ erfahren. Wie viele andere, finde auch den Namen einfach viel zu hoch gegriffen. Es mag ja schön sein, wenn sich Leute in diesen Angelegenheit engagieren, aber dann sollte es auch im Sinne aller sein.

Jetzt steht Ostern kurz vor der Tür und ich werde mir die Zeit nehmen einen Artikel über die aktuelle Situation in Deutschland in Sachen Internet schreiben …. Vorab hierzu: Einige Diskussionen gehen mir enorm auf den Keks!

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