Freundeslisten – Wer braucht die denn wirklich?

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Es war ja nur eine Frage der Zeit bis auch Facebook neue Möglichkeiten launchen wird seine Kontakte auf der Plattform zu clustern. Grundsätzlich gab es diese Funktion dort ja schon lange vor Google+, aber leider war das „haptisch“ nicht auf so einem hohen Level wie die Circles von Google+.

Damals war der Bedarf an solchen Einteilungen auch nicht wirklich notwendig, weil die Anzahl der Kontakte sich wirklich noch auf seine Freunde beschränkte. Heute ist Kontakte sammeln ja zum Volkssport geworden und somit ist eine solche feinkörnige Einteilung wirklich sinnvoll …. oder?

Für mich stellt sich die Sache wie folgt dar.

Der vorgeschobene Grund bestimmte Inhalte nur bestimmten Kontakten zugänglich zu machen greift für mich nur in 2 Fällen.

Grund 1 greift dann, wenn man mehr als eine Sprache spricht. Soweit es geht versuche ich Postings die ich auf Deutsch schreibe oder zu einer deutschen Quelle führen vor meinen nicht deutschsprachigen Kontakten fern zu halten …. Empfehle ich übrigens allen!

Grund 2 sind wirklich private Inhalte … Aber hier haben wir als Familie die Gruppen auf Facebook für uns gefunden.

Wofür macht diese Einteilung von Kontakten wirklich Sinn?

Ich sag es euch! Es geht nicht um das kontrollierte EINSTELLEN von Inhalten, sondern um das strukturierte KONSUMIEREN von Postings aus meinem Netzwerk. Für mich hat das Anlegen von Circles oder was auch immer den großen Vorteil, dass man sich für einen bestimmten Zeitraum den Inhalten zu einem bestimmten Thema widmen oder im Kopf mal für ein paar Minuten auf eine bestimmte Sprache oder Land umstellen kann.

Stimmt mir wer zu ?

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